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Vielfalt und Einfalt?

Im Wahlkampf muss man ja eine Homepage haben, ist einfach so. Man muss nicht unbedingt vollmundig einen Internetwahlkampf ankündigen und dann nicht führen (so viel zum Thema "angekündigte Revolutionen finden selten statt"). Man kann auch ruhig Position beziehen und sich trauen einige wenige Themen zum Schwerpunkt zu machen.

Der Grund für alle diese Aussagen? Heute bin ich durch Zufall durch http://www.wahlblogs.at auf die Homepage der Nationalratsabgeordneten Karin Hakl gestossen (die sich lustigerweise unter http://karinsweblog.holzweg.com findet, hoffentlich nicht bezeichnend). Dort findet sich unter dem Punkt politisch folgende Themenliste:

# Fairness und Sicherheit für Jung und Alt
# Forschung und neue Technologien
# Steuern senken ohne Schulden
# Starke Frauen – starkes Land!
# Jobs, Jobs, Jobs
# Transit
# Nahverkehr – Bewegung in und um Innsbruck
# Studieren in Österreich
# Umwelt, Friede und Entwicklung
# Bessere Bildung – bessere Chancen
# Starke Demokratie
# Ein wieder vereintes Europa
# Gesundheit für alle
# Mehr Mittelstand – mehr Wohlstand
# Unsere Politik für Unternehmer
# Kommunikation.leben


Suchen Sie sich etwas aus. Für jeden was dabei. Jetzt bin ich ja grundsätzlich für Vielfalt. Aber was soll ich mir denn nun unter der Kandidatin Karin Hakl vorstellen? Wofür steht sie? In welchem Bereich kennt sie sich aus? Wo kann sie etwas sinnvolles zur Politik beitragen? Alles Fragen die angesichts der Liste an Themen unbeantwortet bleiben.

Gut, jetzt kann es sein, dass Frau Hakl in der Tat extrem breit aufgestellt ist. Auch dann möchte ich gerne die zwei, drei Themen wissen, die sie selbst bewegen. Die ihr nahe gehen. Für die sie Politik macht.

Update: Rundumschläge sind definitiv nicht mein Ziel, besonders weil niemand perfekt ist und ich auch schon viele Fehleinschätzungen getroffen habe. Doch bei dieser Meldung die auf der Seite der Internetagentur holzweg, die für die Umsetzung der Internetseite von Karin Hakl offensichtlich verantwortlich zeichnen, musste ich schon sehr schmunzeln, dass mir bei Aufruf der entsprechenden Seite empfohlen wird doch bitte einen aktuellen Browser zu installieren (ich verwende Firefox 1.5) und doch bitte das Flash 5 Plugin herunterzuladen (ich habe das Flash 8 Plugin installiert). Das alles per freundlicher Javascript Alert Messages, die es natürlich nicht ermöglichen den Link zum Download (hätte ich kein Flash) auch anzuklicken. Schade eigentlich, denn der Text ist bis auf die blumige und etwas holprige Formulierung im Kern goldrichtig.
Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 13. September 2006, 17:41 verfasst und hat noch keine Kommentare. Sie können ihn kommentieren oder über Trackback sowie den Permalink darauf Bezug nehmen.



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Designing for Social Sharing

Eine Präsentation von Rashmi Sinha: worth watching.
Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 12. September 2006, 12:09 verfasst und hat 2 Kommentare. Sie können ihn kommentieren oder über Trackback sowie den Permalink darauf Bezug nehmen.



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Die öffentliche Hand

Es bewegt sich was, technologisch, auch in Europa. Ja, das merkt man. Da haben sie was ersonnen, die Lenker und Denker der Union, und nannten es Quaero. Ich suche.

Zuerstmal beeindruckend, die Ideen die dahinterstecken, alles was fein ist in Technologie, von Wissensmanagement und Semantic Web ist da die Rede, das Konsortium dahinter liest sich wie das Who is Who der Software Branche. Forschung und Wirtschaft vereint, mit dem hehren Ziel, Googles Allmachtgelüsten etwas entgegen zu setzen, zusammen mit dem Ziel eine Sammlung europäischen Kulturwissens zu schaffen. Wow.

Ich bin beeindruckt. Und dann erst das Projektbudget, noch beeindruckender, 400 Millionen will Deutschland beisteuern, 90 Millionen alleine die Bundesregierung (natürlich nicht persönlich sondern aus dem Haushalt). Und das Buzzword Bingo lässt nicht lange auf sich warten:

"Es geht um die Suchtechnologie der nächsten Generation", gab DFKI-Direktor Wolfgang Wahlster in Berlin als Parole aus. Quaero solle nicht nur "eine Menge Dokumente zurückliefern, sondern präzise Antworten auf Fragen liefern".


Toller Ansatz, ist ja logisch, Antworten will der Mensch. Und man hat sich mit aktuellen Entwicklungen beschäftigt:

Laut Wahlster schwebt dem Quaero-Konsortium zur Verbesserung der Such- und Indiziertechnik eine Verknüpfung der vergleichsweise willkürlichen Verschlagwortung von Inhalten über "Social Tagging" bei Web-2.0-Diensten wie flickr mit dem deutlich strengeren Katalogisierungsansatz des so genannten semantischen Web vor.


Auch mit dem Chaos der modernen Ansätze. Will man in Ordnung bringen, jawoll.

Einerseits solle so "das Chaos der Web-2.0-Technik in Ordnung gebracht" werden, führte Wahlster aus. Andererseits würde der bislang zu stark hierarchiebezogene "Top-Down"-Ansatz des semantischen Web aufgelockert.


Und das Ziel? Geld verdienen. Nicht zu knapp.

Grundsätzlich ließ Wahlster keinen Zweifel an der wirtschaftlichen Ausrichtung des Quaero-Konsortiums aufkommen. So seien in dem 900 Seiten starken Projektförderantrag an das Wirtschaftsministerium zahlreiche Geschäftsszenarien von Modellen für das Krankenhaus der Zukunft und den schnellen Zugriff auf medizinische Daten bis zur Digitalisierung der ebenfalls beteiligten Deutschen Bibliothek ausgebreitet. Alle diese "Business Cases" seien "von vornherein auf kommerzielle Nutzung ausgerichtet", da "alle beteiligten Firmen Geld verdienen wollen" und keine reine Werbefinanzierung geplant sei. "Wir sind nicht interessiert an Dingen," betonte Wahlster, "wo wir sagen, das stellen wir jetzt zum Gemeinwohl ins Internet."


(Alle Zitate aus http://www.heise.de/newsticker/meldung/77774)

Eh klar. Das Konsortium liest sich ja auch wie das Who is Who der europäischen Wirtschaft. Aber Moment. Nicht zum Gemeinwohl? Woher kommt denn das schöne Budget für das Projekt? Doch wohl von der Gemeinschaft, oder? Entweder direkt über Bundesbudgets in Deutschland oder Frankreich, direkt über Förderungen die auch aus Bundesbudgets kommen oder indirekt über Güter und Leistungen die bei den Firmen bezogen werden die am Projekt mitarbeiten. Jeder Steuereuro fördert Quaero.

Jetzt bin ich nicht der Ansicht, dass die Idee dahinter und die generellen Konzepte schlecht sind (wenngleich auch etwas vollmundig und leichtfüssig verwendet), aber etwas nicht zum Gemeinwohl zu verwenden das von der Gemeinschaft aus eben diesem finanziert werden soll, ist schon mutig. Noch dazu wo ich mir kaum vorstellen kann, dass die verwendeten Technologien Open Source gemacht werden.

Kurzes Gedankenexperiment: wir malen den Teufel an die Wand und sagen, für Quaero gilt das selbe wie für andere IT Projekte und das Risiko des Scheiterns liegt zwischen 50 und 80 %. Nachdem das Ding ja alles können soll was grade hipp und trendy ist, schätze ich die Komplexität eher hoch ein, also wohl eher 80 %. Was ist denn wenn Quaero scheitert? Dann sind die Steuereuros sind dann weg. Und ich vermute mal, das Risiko der Projektpartner wird tendenziell in irgendeiner wunderbaren Konstruktion ebenfalls auf Bundesbudgets umgeschichtet werden. Dann hat die Gemeinschaft das getragen. Irgendwas sagt mir, wir zahlen da viel Geld und sollten auch etwas dafür bekommen, andere Menschen haben da aber eine etwas abweichende Sicht.
Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 12. September 2006, 09:30 verfasst und hat 1 Kommentar. Sie können ihn kommentieren oder über Trackback sowie den Permalink darauf Bezug nehmen.



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Die Fleischherren

Das wärs doch, Toni Mahoni und Carsten van Ryssen gemeinsam bei der Gammelfleischdebatte. Dann noch ein Feature von Titanic. Und ein Kebap.

Oder wie hier vorgeschlagen, Tita von Hardenberg, Mercedes Bunz und Sarah Kuttner am Kollwitzplatz beim Frühstück.

Grosses Kino.
Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 7. September 2006, 15:53 verfasst und hat noch keine Kommentare. Sie können ihn kommentieren oder über Trackback sowie den Permalink darauf Bezug nehmen.



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Konfrontation

Apropos Dialektik, die erste Wahlkonfrontation ist vorbei, zwischen Alexander van der Bellen und Karl-Heinz Grasser. Ersterer für die Grünen, zweiterer vollkommen unverständlicherweise für die ÖVP. Aber ok.

Eine Konfrontation die anfangs von demonstrativer Konzilianz geprägt war, stellenweise genau jenen unmöglichen Ton aufwies den ich ganz prinzipiell abscheulich finde und zumindest besser war als die leidigen Sommergespräche. Auch Ingrid Turnher war sichtlich überfordert, hat dabei aber nicht so hilflos gewirkt wie weiland Gabi Waldner.

Man darf gespannt sein, 11 Konfrontationen kommen noch (oder doch nur 10?) morgen ist dann Gusenbauer gegen Strache. Das erinnert mich an Simmering gegen Kapfenberg. Oder doch Simmering gegen Favoriten? Mal sehen.
Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 5. September 2006, 23:42 verfasst und hat noch keine Kommentare. Sie können ihn kommentieren oder über Trackback sowie den Permalink darauf Bezug nehmen.



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Blog Dialektik

Schön, wenn Diskussionen online gut funktionieren. Das jüngste Beispiel ist ein Beitrag von Klaus Eck, der von Robert Basic (bewusst drastisch) kommentiert wird. Da haben alle was davon, man kann Argumente rausfiltern und abwägen.
Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 5. September 2006, 16:50 verfasst und hat noch keine Kommentare. Sie können ihn kommentieren oder über Trackback sowie den Permalink darauf Bezug nehmen.



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Voll das Luxusmenü

Heute, ein Bub und ein Mädel, in etwa 18, stürmen im Spar an mir vorbei, zum Kühlregal mit den Aufstrichen. Es entwickelt sich folgende Gesprächsperle:

Er: Oida, wir machen voll das 6 Sterne Luxusmenü, oida
Sie: Genau, oida.
Dann der Griff ins Regal.
Sie: Zigeuneraufstrich oder Liptauer?
Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 31. August 2006, 16:32 verfasst und hat noch keine Kommentare. Sie können ihn kommentieren oder über Trackback sowie den Permalink darauf Bezug nehmen.



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Zwei Anwärter

für den Titel in der Kategorie Bester Songtitel der sich auch im normalen Leben als Zitat wunderbar eignet:
Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 31. August 2006, 16:23 verfasst und hat 2 Kommentare. Sie können ihn kommentieren oder über Trackback sowie den Permalink darauf Bezug nehmen.



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Neues in den Medien

Heute ein denkwürdiger Tag, denn wenn man dem Counter auf der Website glauben schenkt, dann geht heute um Mitternacht die Online Ausgabe von Österreich, der neuen Tageszeitung, unter oe24.at online.

Kurz vorher, nämlich punkt 23:30 wird polylog.tv, eine kleine feine Sammlung von Videotagebüchern aus dem Hause polylux online gehen. Wir durften das Team rund um Tita von Hardenberg und Stefan Mathieu bei diesem kleinen Projekt mit einer technischen Lösung zur Seite stehen. Ein wirklich gutes Team das polylux da macht und ich bin gespannt was sich noch alles entwicklen wird. Ein bisschen was davon kennen wir ja schon, allerdings muss ich da noch um Geduld bitten, das dauert noch.

Auch wenn die Stimmung (durchaus wegen berechtigter Kritik) da und dort nicht überschwenglich freudig ausfällt, so bin ich sicher dass das ein spannendes Projekt wird. Und es muss ja nicht gleich YouTube dabei rauskommen.

Es ist ja schon gut, wenn sich was bewegt, in den Medien.

Update: Jetzt ist es online, das polylog. Und die Kommentare brummen. Auch wenn noch ein paar Ecken und Kanten dran sind die in den nächsten Tagen abgefeilt werden, ist unglaublich wie konstruktiv und sinnvoll die Diskussion rund um das Thema im Fightclub abläuft. Viele wahre Worte.
Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 31. August 2006, 16:05 verfasst und hat 1 Kommentar. Sie können ihn kommentieren oder über Trackback sowie den Permalink darauf Bezug nehmen.



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OBC ODP

The OpenBC OpenDesign Project can definitely called a success, at least as it seems from the outside. I have followed the designs in the last weeks, not every week but regularly and I am amazed about the number and also the quality of design that is coming in. I would've never expected that, especially after the difficult start it took at reboot. Most of the designs show high quality although I do not like most of them. I hope that OpenBC really picks the best and not the one that is easy to integrate into their existing structure. It would be nice seeing some innovation happening.
Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 23. August 2006, 18:25 verfasst und hat noch keine Kommentare. Sie können ihn kommentieren oder über Trackback sowie den Permalink darauf Bezug nehmen.



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I love it!

Die neue Asset One Website ist da und sie ist wunderbar. Das haben wir dem wunderbaren Agentur Team von Knallgrau zu verdanken!
Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 23. August 2006, 18:01 verfasst und hat 1 Kommentar. Sie können ihn kommentieren oder über Trackback sowie den Permalink darauf Bezug nehmen.



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Oh Assoziatives Denken

Wer beruflich mit Patenten zu tun hat, der denkt ganz sicher überdurchschnittlich oft an patente Kerle, schlechte Patente, fragt sich was für ein Patent das wohl ist und merkt, dass es im Leben nun mal keine Patentlösung gibt. Oder man verschreibt sich oft und sucht unfreiwillig nach vollkommen falschen Inhalten.
Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 23. August 2006, 16:58 verfasst und hat noch keine Kommentare. Sie können ihn kommentieren oder über Trackback sowie den Permalink darauf Bezug nehmen.



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Big Bang?

Mittlerweile ist es ja schon eine Nachricht von vorgestern, aber dennoch brisant: Wrabetz rein, Lindner raus. ORF neu. Die Verwirrung der nächsten Monate möchte ich nicht erleben, wenn zwei Köche den Chef spielen, dann kommt selten ein perfektes Ouevre raus.

Aber zu etwas Anderem. Es ist allerorts zu hören lesen, Wrabetz wolle einen "Big Bang". Eine große Reform. Den Generalumbau. So ein Big Bang (aus der Kosmologie) heisst dann wohl, dass aus einer sehr dichten Stelle, der Singularität ein neues Universum ensteht. Also ein neuer ORF.

Doch was könnte diese "Keimzelle" sein? Wo sind die innovativen, mutigen, fortschrittlichen Bereiche im ORF? Ist es das alte Flaggschiff ZIB? Die Information generell? Wohl kaum. Insgesamt ist in allen Informationssendungen eine grandiose Überalterung zu sehen, das Durchschnittsalter liegt bei allen Informationssendungen über 50.

Die wenigen "Jugendformate" die man "programmiert" hat, waren alle ein Flop. Gott sei Dank ist uns "25 das Magazin" irgendwann erspart geblieben und auch "Newton" war nicht das grosse Heureka.

Könnte die Keimzelle im Web liegen? Bei der reichweitenstärksten Website Österreichs?

Hm. Ich habe da so meine Zweifel. Die Summe von unzusammenhängenden Dingen rund um Web ist zwar gross, von IPTV bis zu Podcasting, aber eine Strategie ist das noch lange nicht.

Und dass die ORF Radios nicht das Gelbe vom Ei sind, habe ich ohnedies schon öfter erwähnt. Vielleicht, aber nur vielleicht, wird der ORF in 5 Jahren soetwas wie die BBC. Das wäre wunderbar. Dann wäre der Big Bang geglückt. Und Herr W. könnte sich dann auch noch über Sendetermine beschweren und es würde keine Sau interessieren.

Update: Ein kleiner Nachsatz: bei allen Empfehlungen in diversen Zeitungen wünschen sich viele Konsumenten und berufene Kritiker ein Fernsehprogramm mit Qualität und Stil von Ö1. Ohne Ö1 jetzt geringschätzen zu wollen, aber hier kann hoffentlich nur die journalistische Auffassung und der Qualitätsanspruch gemeint sein, bitte nicht die Zielgruppe. Ich denke es ist an der Zeit auch für jüngere Zielgruppen intelligentes Programm zu machen.
Dieser Beitrag wurde am Montag, 21. August 2006, 21:11 verfasst und hat 4 Kommentare. Sie können ihn kommentieren oder über Trackback sowie den Permalink darauf Bezug nehmen.



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Messerscharf

zajh
Nette Outdoor Kampagne.

[via coloribus]
Dieser Beitrag wurde am Montag, 21. August 2006, 18:05 verfasst und hat noch keine Kommentare. Sie können ihn kommentieren oder über Trackback sowie den Permalink darauf Bezug nehmen.



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AppleTube?

Interessanter Gedanke der da auf GigaOM geäussert wird, meine Spekulation dass Yahoo Youtube kaufen könnte ist ja auf Grund des eigenen Moves unwahrscheinlich, alle anderen Grossen (von Amazon bis zu Google, wo ist nur Microsoft?) haben ja schon ein eigenes Service. Robert Young argumentiert nun, dass Apple mit Youtube ihre Web Position deutlich verstärken könnte.

Enter YouTube. The online video phenom can be to the video iPod what iTunes was to the audio iPod. It’s not difficult to imagine mass consumers, especially tweens, downloading their playlists of YouTube “video snacks” and viewing them on the go with their video iPods.
Dieser Beitrag wurde am Montag, 21. August 2006, 17:59 verfasst und hat 2 Kommentare. Sie können ihn kommentieren oder über Trackback sowie den Permalink darauf Bezug nehmen.



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Super! Super!

Definitiv eine Perle der deutschen Indie Pop Musik Szene:

Super700, selbstverfreilich auch auf MySpace.

Dieser Beitrag wurde am Montag, 21. August 2006, 15:06 verfasst und hat noch keine Kommentare. Sie können ihn kommentieren oder über Trackback sowie den Permalink darauf Bezug nehmen.



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RSS Feeds und Volltext

RSS ist ja insgesamt eine Bereicherung für sehr viele Bereiche, sowohl für User als direktes Syndicationformat aber viel mehr noch für Applikationen wie zB Wahlblogs.at, eine Plattform die automatisch Inhalte aus verschiedensten Quellen zusammenfasst. Auch Dinge wie Podcasting oder Videocasting wären ohne RSS als Trägerformat nicht in der Form denkbar, vermutlich würde man sich noch immer darüber streiten ob jetzt ein proprietäres Micrsoft Format (vermutlich sowas wie ASF) oder M3U verwendet werden sollen. Im Endeffekt hätte man wieder ein eigenes dafür geschaffen.

Also, danke RSS. Endlich ein breit eingesetztes Format für einen simplen und alltäglichen Zweck.

Was mich in der letzten Zeit zunehmend ärgert sind RSS Feeds, vor allem von Medienunternehmen, die nur Headlines enthalten. Auch wenn die Spezifikation von RSS 2.0 keine Angabe zur Länge des
description
elements im
item
macht, so ist es doch zumindest empfehlenswert einen Abstract von mindestens 500 Zeichen mitzuschicken (RSS 1.0 hatte 500 Zeichen als Grenzwert).

Die simple Erklärung von Medienunternehmen ist immer, dass Menschen ja auf ihre Website kommen sollen und dort die Inhalte konsumieren, wegen Werbedollar und so weiter. Aber letztendlich macht das weder Mensch noch Maschine froh, denn zB machen Suchen in einem Feedreader über die Headline alleine wenig Sinn.
Wir, die wir den Text automatisiert analysieren erzielen ebenfalls bessere Ergebnisse wenn der gesamte Text vorhanden ist.
Und zuletzt das wichtigste Argument von allen: wer langfristig Leserschaft und Kunden haben will, der bietet den Service schon aus Gründen der Kundenbindung. Denn ein Feed der nur Headlines anbietet fliegt aus dem Feedreader raus und auf die Website schau ich im besten Fall einmal im Monat, meine Feeds lese ich zumindest zweimal pro Woche, wenn nicht öfter.

Auf twoday.net und in vielen anderen Weblogs sind die Inhalte im Volltext im RSS Feed verfügbar.

Update: und sowas versteh ich ja dann gar nicht. Auch wenn Tom es plausibel erklärt und damit das Problem von Robert Basic lösen will, das ist ja wohl nicht die Wurzel. Die Wurzel sind die Menschen die Content kopieren. Und dass eine DRM Strategie (und das ist ja wohl eine, sehr simpel aber immerhin) da nicht lange weiterhilft, wissen wir Blogger doch wohl am besten. Haben es ja schon tausendmal Microsoft gesagt.
Siehe auch den guten Post beim RSS Blogger.
Dieser Beitrag wurde am Montag, 21. August 2006, 14:05 verfasst und hat 3 Kommentare. Sie können ihn kommentieren oder über Trackback sowie den Permalink darauf Bezug nehmen.




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